Petersilie wird nicht nur gerne gefressen, sondern ist auch noch Mädchen für viele Sachen; z.B. Appetitlosigkeit oder Magenverstimmungen, Sellerie wird auch von den Kaninchen als sehr großer Leckerbissen verspeist. siehe

Die Zahlreichen Maissorten geben ganz verschiedenen Nutzen, sie haben alle ihre besondere Anbauweise. Den Kleinviehzüchtern fehlt meist jede Sortenkenntnis, Anbauerfahrung und die richtige Verwertung.

Der Futtermais ist sehr dankbar - ist der Grünmais ebenfalls ein wertvolles Grünfuttermittel. Die Kolben selber kann man als Ganzes den Kaninchen geben, sie werden von den Tieren sauber abgeschält.

Mais kann gleichfalls als Grünfutter oder die Kolben als Körnerfutter verabreicht werden. Mit Mais lassen sich relativ hohe Erträge erzielen. Der Grünmais sollte vor Einsatz der Blüte gefüttert werden. Wegen des süßen Geschmacks wird er sehr gern gefressen. Gleichfalls gern gefressen werden die getrockneten Kolben. Sie enthalten viele Kohlenhydrate und es ist daher von einer Massenverfütterung abzuraten.

Gartenabfälle wie Erdbeerkraut, Dahlienblätter, Brombeerranken, Himbeerzweige um nur einiges zu nennen sind auch eine sehr gute Futterbeigabe. Alles, was grün, gesund und sauber ist, d.h. frei von Erde und frei von welken, fauligen, beschmutztem Pflanzenresten, kann man vorteilhaft für die Tiere verwerten und kostet dabei keinen Cent. Hinzu kommen Küchenabfälle wie Kartoffelschalen (aber keine Kartoffelkeime) sie sind giftig und enthalten das so genannte Solanin, Erbsenschalen, Bohnenabschnitte u.v.m.

Die Kartoffeln sind ein ausgezeichnetes Futtermittel. Der Wert wird von einem hohen Anteil von Kohlehydraten bestimmt, während der Eiweißgehalt relativ gering ist. Rohe Kartoffeln sind kein gutes Futtermittel, weil sie den Stoff Solanin enthalten, der für alle Tiere schädlich ist. Besonders hoch ist dieser Gehalt in Grüngewordenen Knollen und in den keimen. Auch der Geschmack ist unbefriedigend. Aus diesem Grunde sollte man die Kartoffeln dämpfen bzw. kochen, da das Dämpfwasser das Solanin herauslöst. Das Dämpfwasser ist fortzuschütten. Vereinzelt werden auch Kartoffelflocken angeboten. Diese Kartoffelflocken stellen ein gutes, hygienisch einwandfreies Futtermittel dar und können zu großen Teilen in der Ration verfüttert werden. Bei der Ration muss man sich allerdings auf den Bedarf des Tieres einstellen, da zu große, kohlehydratreiche Rationen die Tiere schnell verfetten lassen. Wegen des Gehaltes an Solanin gehört Kartoffelkraut auf den Komposthaufen und nicht in die Futterraufe.


Maiskolben Sellerie

Petersilie Krause Petersilie

Kartoffeln Kartoffeln

Kartoffeln Futtergrünkohl Frostara

Roggenbrot Weizenbrot

Mischbrot Brötchen

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