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Der
Markstammkohl sollte schon im Hochsommer gepflanzt werden. Geschieht
dieses, so hat man im Spätherbst schönes saftiges Grünfutter für
seine Kaninchen,
Es gibt auch winterharten
Markstammkohl, er muss aber schon im Sommer gepflanzt werden. Dieser
Futterkohl hat den Vorteil, dass man auch im Winter bei Frostwetter
immer einen kleinen Leckerbissen für seine Lieblinge hat. Von diesen
Pflanzen kann man nicht nur das Blattwerk verfuttern, sondern auch die
dicken Stängel eignen sich hervorragend als Futter. Dies gilt
natürlich auch für die frühe Sorte.
Der typische Futterkohl ist Markstammkohl,
Der Kuhkohl oder der Hohe Blätterkohl. Markstammkohl kann eine Höhe
bis zu 2 Meter erreichen. Der grüne Stamm hat dann einen Durchmesser
bis zu 10 cm, der innen von weichem Mark gefüllt ist. Die Blätter
sitzen meist am oberen Teil des Stammes. Die Blätter haben den
höchsten Nährwert, während der Stengel relativ nährstoffarm ist, da
er viel Rohfaser enthält. Es ist somit für uns wichtig, auf einen
hohen Blattanteil bei der Auswahl des Saatgutes zu achten. Eine zu
starke Fütterung ruft Krankheitserscheinungen hervor. Bekannt ist diese
Krankheit als "Kohlanämie". Auch sind Schäden an der
Schilddrüse beobachtet worden. Auch eine Zunahme der Wammenbildung ist
bei zu starker Kohlfütterung feststellbar. Die Blätter des
Blumenkohls, des Grünkohls, des Kohlrabi, des Rosenkohles und ähnliche
entsprechen im Nährwert den Blättern des Markstammkohles.
Grundsätzlich liefert der Markstammkohl einen - hohen Massenertrag und
eignet sich daher insbesondere für den Gartenanbau. Weiterhin bietet er
die Möglichkeit, ihn nicht nur als Hauptfrucht, sondern als so genannte
Zwischenfrucht anzubauen. Bei Zwischenfruchtanbau werden nach der ernte
die Kohlpflanzen ausgebracht. Es gibt heute Sorten, die eine erhöhte
Widerstandsfähigkeit gegenüber dem Frost besitzen. Zur Sicherung
des Grünfutters auch während der Winterperiode sollten wir nach
Möglichkeit frostharte Sorten bzw. Arten für den Zwischenfruchtanbau
wählen. |