Ernährung
Futtermittelnährwert
Gärfutter/Silofutter
Gehalt/Futtermittel
Grünmehl
Kaninchenmilch
Kohlsorten
Leckerbissen
Markstammkohl
Topinambur
Vitamine
Rohfett

 



Bei der Fütterung von Landwirtschaftlichen Nutztieren und Haustieren werden bestimmte Ansprüche an die Inhaltsstoffe von Futtermitteln gestellt. Rohprotein, Rohfett, Rohfaser Rohasche sowie Mineralien und Vitamine sind die Wichtigsten Inhaltsstoffe. Definition, Deklaration und Analysemethoden der Inhaltsstoffe und der Zusammensetzung von Futtermitteln sind vom Gesetzgeber vorgeschrieben. Weiterhin spielt die technische Qualität der Futtermittel eine wichtige Rolle. es gibt Tierarten, die mehlförmiges Futter verweigern, andere nehmen es gerne auf. Tiere mit einem empfindlichen Geruchs - oder Geschmacksinn werden ihr Lieblingsfutter nicht mehr fressen, wenn es ungewohnt riecht. Der Faktor, der in letzter Zeit besonders in den Mittelpunkt öffentlichen Interesses gerückt ist, ist die natürliche Ernährungsgewohnheit der Tiere. Jedes Tier sollte, wenn irgend möglich, mit qualitativ einwandfreien Produkten seiner natürlichen Biologie entsprechend gefüttert werden.


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Da Fett den energiereichsten Bestandteil der Nahrung darstellt, spielt die Verdaulichkeit eine bedeutende Rolle. Die Verdaulichkeit reicht von ca. 10% bis 30% Prozent. Besonders gut verdaulich sind Fette mit kurzkettigen Fettsäuren und mit ungesättigten Fettsäuren. Je weniger Fett ein Futter enthält, desto besser ist die Verdaulichkeit. Die Fettverdauung findet fast ausschließlich im Dünndarm mittels verschiedener fettspaltender Enzyme statt. Fettsäuren und Glyzerin, die Spaltprodukte des Fettes, werden durch die Dünndarmschleimhaut aufgenommen und dienen der Energiebereitstellung bzw. werden in der Darmschleimhaut wieder zu Fett zusammengesetzt und als Depotfett im Körper ( Unterhautgewebe ) eingelagert.


Kaninchen sind Herbiforen ( Pflanzenfresser ) und sollen nur mit pflanzlichen Produkten gefüttert werden. Der Einsatz von tierischem Fett ist generell abzulehnen. Da Kaninchen in der Natur Futter mit recht geringem Fettgehalt aufnehmen, ist Mischfutter  mit einem Fettgehalt von mehr als 6% Prozent gegen die natürlichen Ernährungsgewohnheiten der Tiere. Höhere Fettgehalte im Futter erhöhen zwar die energiedichte des Futters, können aber das Verdauungssystem negativ beeinflussen. Zufüttern von reinem Pflanzenöl, um Energiedefizite des Grundfutters ( Heu, Gras ) auszugleichen, sollte in Maßen geschehen. Der Einsatz von Fetten mit einem Hohen Anteil ungesättigter, kurzkettiger Fettsäuren erhöht die Wertigkeit und Verdaulichkeit des Fettes. Fettsäuren wie Linolsäure und Linolensäure ( z. B. aus Leinschrot ) fördern den Fellglanz und müssen ausreichend im Futter vorhanden sein.


Fett sollte in der Kaninchenfütterung zurückhaltend eingesetzt werden. Hochwertige pflanzliche Fette mit einem hohen Anteil ungesättigter Fettsäuren fördern die Tiergesundheit und das Erscheinungsbild der Tiere. Bei einer übermäßigen Fettfütterung oder dem Einsatz qualitativ minderwertiger Fette kommt es zu Verdauungsstörungen und einer unnötigen Belastung des Stoffwechsels. Die Verdauung von Qualitätsfuttermitteln beinhaltet - gerade auch im Hinblick auf die Fettgehalte - viele Vorteile und gibt Sicherheit.

Kaufen Sie / Ihr ausschließlich Kaninchenfutter, bei dem Luzerne - Grünmehl auf der Deklaration ausdrücklich ausgewiesen ist!

Grünmehl kann je nach Herkunft mit Keimen und Schimmelpilzen belastet sein.


In Gärbehältern wird Grünfutter unter völligem Luftabschluss durch Einwirkung von Milchsäurebakterien vergoren, ohne dass das Eiweiß zersetzt wird. Auch Stärke, Zucker und Zellulose werden in diesem Gärungsprozess nicht oder doch nur wenig abgebaut. Die hohe Wirtschaftliche Bedeutung der Silofutterbereitung besteht nun darin, dass man einen zeitweiligen Überschuss an Grünfutter für spätere Zeiten aufhebt, und war nach einer erprobten Methode gut konserviert. So wird der augenblickliche Futterüberschuss einmal vor dem Verderben bewahrt, sodann wird aber in futterarmen Zeiten und im Winter ein Zuschuss von hochwertigem Futter gewonnen.

Auch Kleintierzüchter haben versuche und gute Erfahrung mit diesem Silofutter gemacht, so dass es wohl geboten erscheint, dass dieses Verfahren in weiteren Kreisen bekannt und erprobt ist.

Zur Herstellung von Silofutter eignet sich jedes Grünfutter, Gras, Klee, Luzerne, alle Kohlarten, Wruken -, Runkel - und Zuckerrübenblätter. Besonders im Herbst dürften manchem Kaninchenzüchter Hinreichend Grünfutter zur Verfügung stehen, wenn er selbst und seine Nachbarn im Garten aufräumen und die ernte einwintern. Je jünger, frischer und saftiger das Grünfutter verarbeitet wird, desto höher ist später natürlich auch der Futterwert des Silofutters.

Der Kaninchenzüchter verwendet zum Einsäuren des Futters eine oder einige Tonnen, die er in der erde vergräbt oder auch im Keller aufstellt.                                                          

Besonders wichtig ist es, dass das Futter gleich von unten an gut festgetreten oder festgestampft wird. Die verwendete Tonne muss natürlich wasserdicht sein, da die vergärenden Pflanzen stets einen bestimmten Wassergehalt haben müssen.

Um einen Nährstoffverlust beim Gärungsprozess möglichst niedrig zu halten, muss der Zutritt von Sauerstoff tunlichst unterbunden werden, da sonst eine Essigsäure - bzw. Buttersäurevergärung eintritt und das Futter verdirbt.        

Ist die Tonne bis oben gefüllt und der Inhalt nochmals gut festgetreten, so deckt man das Futter mit einem Sack oder mit einem Stück Dachpappe zu und schließt die Tonne mit einer Lehmschicht luftdicht ab. Man achte darauf, dass der Lehmbelag später keine Risse bekommt, die der Luft Zutritt gestatten. Um ein Austrocknen des Lehms zu verhindern, wir die Tonne mit Stroh oder mit einem Holzdeckel, besser noch mit einem Sack überdeckt, den man leicht feucht halten kann. Die Tonnen sind natürlich so aufzustellen und zu verwahren, dass sie vor Frost geschützt sind, weil dieser den Futterwert bedeutend herabsetzt.

In etwa 4 Wochen ist das Silofutter gebrauchsfertig. Gutes Gärfutter soll einen milden, angenehm säuerlichen Geruch haben. entströmt der Tonne ein scharfer, stechender Geruch, so ist das ein Zeichen, dass sich zu viel Butter - oder Essigsäure gebildet und das Futter an Wert verloren


Qualitätsunterschiede zwischen französischen Luzerne Grünmehl und Grünmehl

Französisches Luzerne - Grünmehl wird in den traditionellen Anbaugebieten in der Champagne ohne Pflanzenschutz produziert.    

Französisches Luzerne - Grünmehl wird mit spezial Häckslern geerntet und sofort ohne Bodenberührung künstlich getrocknet. Dadurch kann eine Schimmelbildung grundsätzlich nicht entstehen. Der typische Heugeruch ist Beweis für den hohen Hygienestatus.

Die Muskator Partner in Frankreich sind die bedeutesten Produzenten von Luzerne Grünmahl in ganz Europa. Die konstante und gleich bleibende Qualität der Luzerne ist nur von großen Produzenten gewährleistet, die über ein systematisches Qualitätskontrollmanagement verfügen.

Französisches Luzerne  - Grünmehl hat einen hohen Gehalt an hochverdaulicher Rohfaser.

Französisches Luzerne - Grünmehl enthält Beta - Carotin als wichtiges Provitamin A zur Verbesserung der Fruchtbarkeit und zum Schutz vor Infektionen.

Französisches Luzerne - Grünmehl ist frei von unerwünschten Stoffen und wird von der Rohwarenannahme bis zur Verladung systematisch kontrolliert.

Französisches Luzerne - Grünmehl hat eine hohe Eiweißqualität.    


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