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Als Kaninchenfutter dürfte Topinambur jedem, der
Kaninchen hat bekannt sein. Topinambur,
,ist ein großer Leckerbissen für
unsere Kaninchen. Auch stellt die Pflanze eine Dauerfutterbasis sicher. Man kann sowohl die Blätter als auch die Knolle
verfüttern. Topinamburknollen verfügen über etwa 80 % Wasseranteil
und 20 % Trockensubstanz. Bei der Blatt - und Stengelmasse liegt das
Verhältnis dagegen bei annähernd 70 zu 30. Diese Futterpflanze liefert
jedes Jahr neues Grünfutter und Eignet sich auch sehr gut
als Windschutz.
Von
dieser Pflanze kann der Stengel und auch die Knolle erfolgreich als
Futtermittel eingesetzt werden. Das Grünfutter wird nach der Gewöhnung
gern aufgenommen. Auch nach starken Regenfällen ist es möglich, das
Topinamburkraut durch kurzes Abschütteln von überschüssigem Wasser zu
befreien. Die Kultur ist derart einfach, dass es vielfach auf
Wildäckern angebaut wird. Bei der Aussaat im Garten ist zu beachten,
dass Topinamburknollen nur schwer wieder aus dem Garten zu entfernen
sind. Man sollte daher für den Anbau ein Gartenstück wählen, welches
für andere Zwecke nicht mehr genuzt wird. Eine Bodenbearbeitung, wie
wir sie bei anderen Kulturpflanzen kennen, ist bei Topinambur nicht
notwendig. Bei entsprechender Düngung und Sortenwahl können hohe
Erträge aus Knollen und Grünfutter erzielt werden.
Zu den
Knollen ist noch zu sagen, dass sie auch als Diabetikerkartoffeln
bekannt sind. Sie sind ein ausgesprochenes Kohlehydratfutter von guter
Verdaulichkeit und etwas süßen Geschmack
Für
die Pflanzung von Topinambur eignet sich am besten die Zeit von November
bis Mai. Die Pflanze kennt keine Krankheiten und für Ungeziefer ist sie
uninteressant.
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